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Geschichte und Entwicklung

Eine römische Besiedlung des heutigen Gemeindegebietes von Tadten konnte bereits im Jahr 1928 nachgewiesen werden. Westlich der Straße nach St. Andrä, in der Ried 'Salzlacke', konnte ein Steinkistengrab aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. entdeckt werden. Dabei kamen reiche Beigaben wie Glasgefäße, Goldschmuck, eine Tonlampe, eine Münze sowie diverse Eisen- und Bronzegegenstände zutage, die ins Landesmuseum Eisenstadt gebracht wurden.

1936 wurde auf einem Hügel ein Friedhof aus dem 11. Jahrhundert mit den Überresten der alten Grenzwächter, der Petschenegen, gefunden. Dass Tadten auch im 12. Jahrhundert besiedelt war, beweist ein Fund von etwa 2000 Silbermünzen, die um 1130 vergraben worden waren. Sie stammen also aus der Zeit der ungarischen Könige aus dem Geschlecht der Arpaden.
Im Mittelalter befand sich der Ort im Besitz von Kleinadeligen; 1357 wurde er erstmals als 'Tetun' in einer Besitzstreitigkeitsurkunde erwähnt. Im Jahr 1451 sprach das Kapitel von Buda die Burgen Rotenstein, Scharfeneck und Ungarisch-Altenburg samt den zugehörigen Ortschaften, darunter auch 'Theten', die sich in den Händen der Bösinger Grafen befanden, dem Grafen Ellerbach von Eberau sowie dem Grafen de Zeech (Pirichendorf) zu.

Gegen Ende des Mittelalters dürfte auch das Eisenburger Domkapitel einen größeren Anteil von Tadten innegehabt haben, da sowohl die örtliche Kirche dem Patron des Eisenburger Domes, St. Michael, geweiht war und überdies das alte Tadtener Gemeindewappen das Bild dieses Heiligen aufwies.
Wie in vielen Gemeinde des Heidebodens östlich des Neusiedler Sees verursachte das Türkenjahr 1529 auch in Tadten gewaltige Schäden.

Der Protestantismus verbreitete sich im Dorf sehr schnell. Im 17. Jahrhundert war die Ortschaft auf mehrere Adelige, die in Tadten Güter besaßen, aufgeteilt. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts kaufte die Familie Esterházy den größten Teil der Gemeinde von den bisherigen Besitzern auf und verhalf der Rekatholisierung des Ortes zum Durchbruch.
In den kriegerischen Zeiten der Türkenkriege, der Aufstände ungarischer Magnaten, des Kuruzzenrummels und der Franzosenkriege teilte der Ort das Schicksal der Nachbargemeinden. Auch die beiden Weltkriege brachten in Tadten viel Leid über die Bevölkerung und forderten ihre Opfer. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten der Wiederaufbau und die Instandsetzungsarbeiten ein. Mit dem Bau des Gemeindeamtes, der Volksschule, des Kindergartens, des Feuerwehrhauses und der Ortskanalisation wurde in der Ortschaft eine gute Infrastruktur eingerichtet.
Für die Erweiterung des Dorfes wurden neue Bauplätze geschaffen sowie die Straßen und Güterwege verbessert und ausgebaut.


 
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